Züchten bedeutet Verantwortung übernehmen.

"Was die Welpen jetzt im Positiven als auch im Negativen erleben und wahrnehmen werden sie ihr ganzes Leben nicht mehr vergessen."

Bevor ein Züchter überhaupt seine verantwortungsvolle Tätigkeit beginnen darf, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Neben der Mitgliedschaft sind viele Anforderungen des Zuchtvereins, wie z B. Mindest- und Höchstalter der Deckpartner, voraussetzende Schutzimpfungen und Untersuchungen zu erfüllen. Eine Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes und ein Nachweis über die Sachkunde nach § 11 Tierschutzgesetz gehören ebenfalls dazu und liegen selbstverständlich vor.


Was passiert eigentlich, wenn eine „Dame“ belegt wurde? Sie hat bei mir einen kleinen Schwangerschafts-Bonus … ich packe sie etwas mehr in Watte. Einige Tage vor dem errechneten Geburtstermin zieht die trächtige Hündin zu mir ins Schlafzimmer, so habe ich alles jederzeit im Blick und sie kann sich in Ruhe auf die Geburt vorbereiten. Hier kann sie sich auch schon mal an die Wurfbox gewöhnen. Wenn der Augenblick der Geburt gekommen ist, bin ich auch schon mal die Hebamme und kümmere mich um die Hündin und leiste Geburtshilfe sofern es  notwendig ist. 

 

 

Die ersten Wochen verbringen die kleinen Bully´s in der Wurfbox. Kontrolle der Entwicklung der Welpen, mehrmaliges Wiegen, Säubern der Wurfbox, Anlegen der kleineren Welpen gehören zur täglichen „All Inclusive“-Betreuung. Nach ca. 3 – 4 Wochen reicht die Wurfbox nicht mehr aus, die Welpen sind nun aktiver, können schon etwas sehen, laufen auf allen Vieren und wollen nun mehr entdecken. Sie ziehen mit Mutti in einen größeren Auslauf.

 

Die Sozialisierung und die Habituation sind nun schon im vollen Gange. Neue Geräusche, andere Hunde und Menschen, neue Untergründe, erste Ausflüge in den Garten prägen die Welpen für ihr ganzes Leben. Gerade im Garten ist erstmal alles neu und muss entdeckt werden. Ob nun Geräusche von Vögeln, Autos, Wind oder das Probieren von Gras, Blättern, Blumen, dass gemeinsame Raufen und Jagen, bewegende Bälle, das erklettern von kleinen Stufen, das Kennenlernen von anderen Hunden, all diese Reize und Erfahrungen sollen und müssen die kleinen Bullys kennenlernen.

 

Die kleinen Fellnasen probieren sich aus und da geht auch schon die Erziehung los. Knabbern an Fingern z. B. wird gleich unterbunden, natürlich ohne eine negative Handlung. Es soll ja Vertrauen aufgebaut werden und der Welpe benötigt gerade in dieser Zeit Orientierung. Was die Welpen jetzt im Positiven als auch im Negativen erleben und wahrnehmen werden sie ihr ganzes Leben nicht mehr vergessen.

 

Nach der Vollendung der 4. Woche können die Welpen Besuch empfangen. Für die Welpen ist dies auch eine willkommende Abwechselung und ist natürlich für die Entwicklung sehr förderlich. Hat sich ein Welpe für eine neue liebevolle Familie entschieden, kann er im Alter von 10 Wochen seine neue Welt entdecken. Bis dahin wurden die Welpen mehrmals entwurmt und haben die Grundimmunisierung erhalten. Neben einem "Starterpaket“ mit Futter für die ersten Tage, Spielzeug und einer Decke erhalten die neuen Welpen-Eltern den Ahnenpass, EU-Heimtierausweis, Fütterungsplan, Gesundheitsbescheinigung des Tierarztes und natürlich einen Kaufvertrag.

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© Axel Nikutowski